Perlmuttklänge

Das Wort Barock leitet sich vom portugiesischen "barocco", schiefrunde Perle, her. Mit den Perlmuttbestückten Tasten unserer Instrumente interpretieren wir die Vielfalt der Barockmusik von seinen Ursprüngen bis hin zur Verwendung von Chorälen von Samuel Scheidt und Johann Sebastian Bach in zeitgenössischen Kompositionen.

Johann Sebastian Bach (1685-1750):

Französische Suite Nr. 1

Domenico Scarlatti (1685-1757):

div. Sonaten

Henri Pousseur (1929-2009):

Vue sur les Jardins interdits

Antonio Vivaldi (1678-1741):

Concerto in g-Moll, F.XI Nr. 21

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David Maslanka (*1943):

Mountain Roads

Europhonie

EUROpäische Musik mit SaxoPHONquartett verschmelzen zur „Europhonie“. Phon bedeutet außerdem auch Sprachlaut. Die 4 Musiker nähern sich somit sprachlich und klanglich dem vielfältigen Kontinent. Dabei kommt ihnen zugute, dass sie selbst aus unterschiedlichen Regionen Europas stammen und jeder sich somit individuell einbringen kann. Die mannigfaltigen Werke aus dem Abendland werden von den bekannten Worten Schillers in verschiedenen Sprachen und der berühmten Melodie Beethovens umrahmt.

Ludwig van Beethoven (1770-1827)/
Bearb. Forseti:

Freude schöner Götterfunken

Friedrich Schiller (1759-1805):

Ode an die Freude (1. Teil)

Domenico Scarlatti (1685-1757):

3 Sonaten

Ode an die Freude (2. Teil

Henri Pousseur ( 1929-2009):

Vue sur les Jardins interdits

Ode à la joie

Giacomo Puccini (1858-1924):

Crisantemi

Oda Do radosci

Violeta Dinescu (*1953):

3 Miniaturen

Johannes Brahms (1933-1897)/
Bearb. Forseti:

Ungarischer Tanz Nr. 1 in g-Moll

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Song of Joy

Gavin Bryars (*1943):

Alaric I or II

Ode an die Freude
(4 Sprachen gleichzeitig)

Max Reger (1873-1916)/
Bearb. Forseti:

Blätter und Blüten WoO III/12

Erhard Karkoschka (1923-2009):

3 Abzählreime

Pneuma

„Pneuma“ ist der griechische Ausdruck für „Hauch“, „Geist“ oder „Luft“ und wird als „hagion pneuma“ mit „heiliger Geist“ übersetzt. In der Antike hat der Begriff eine weitgreifende Bedeutung, die über den Geist hinausreicht und der Atemseele vergleichbar ist. Die Stoiker verwenden das pneuma als „feurigen Lufthauch“, der in allem steckt und eine kosmische Macht besitzt. Auch unsere Werkauswahl ist geprägt von z.T. religiösen Einflüssen und einem „Geist“, der die Kunst durchdringt. Zudem zeigt sich eine enge Beziehung zu unserem Namensgeber „Forseti“, dem germanischen Gott des Windes, der unseren Instrumenten seinen Atem einhaucht.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)/
Bearb. Forseti Quartett:

Contrapunctus I
aus "Die Kunst der Fuge"

Arvo Pärt (*1935)

Summa

Johann Sebastian Bach:

Contrapunctus IV

Dimitri Terzakis (*1938):

Panta rei

Johann Sebastian Bach:

Cotrapunctus IX

Michael Nyman (*1944):
 

1. Satz
aus "Songs for Tony"

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Henri Pousseur (*1929-2009):

Vue sur les Jardins interdits

Max Reger (1873-1916)
Bearb. Forseti Quartett:

Blätter und Blüten WoO III/12
 

Abendrot - Forseti feat. Karola Pavone

Gemeinsam mit der italienischen Sopranistin Karola Pavone* spüren wir den Facetten leidenschaftlicher Liebe nach, die mit allen Sinnen wahrgenommen wird – ewige Liebe, die bis über den Tod hinausreicht. Eine Bearbeitung von Respighis Vertonung Percy Bysshe Shelleys „The Sunset“ fügt sich an Schumanns „Frauenliebe – und leben“ an. Ein wesentliches Merkmal der Romantik ist der verklärte Tod, der Hoffnung und Erlösung bringt. Zwar zu Lebzeiten Schumanns erfunden, kam der Komponist doch nie mit dem Saxophon, dessen Ausdruckskraft hervorragend zu seiner Musik passt, in Berührung. Auch David Maslanka thematisiert unter Verwendung der Bach-Choräle „Wo soll ich fliehen hin“ und „Alle Menschen müssen sterben“ den Neubeginn, nicht das Ende. Mit stimmungsvollen und malerischen Klangfarben des Impressionismus schließt unser Programm.

David Maslanka (*1943):             Mountain Roads

Ottorino Respighi (1879-1936)/   Il Tramonto
Bearb. Forseti Quartett

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Robert Schumann (1810-1856):   Frauenliebe und -leben op.42
Bearb. Forseti Quartett

Eugène Bozza (1905-1991):         Andante et Scherzo

Saitenwind - Forseti feat. Agapi Triantafyllidi

Das Saxophonquartett wird wegen seiner Besetzung als Familie auch als Streichquartett der Moderne bezeichnet. Wir gehen noch weiter und übertragen dies auf das Klavierquintett. Neben temperamentvollen Originalkompositionen, die die griechische Antike wieder aufblühen lassen, hüllen wir gemeinsam mit der griechischen Pianistin Agapi Triantafyllidi klassische Klavierquartette und –quintette in ein neues Gewand. Die Klangfarben der Streicher werden von den Holzblasinstrumenten aufgegriffen und verschmelzen mit den Saitenklängen des Klavieres. Wir bringen mit diesem Programm einen neuen, aufregenden Wind in die klassische Kammermusik.

Dimitri Terzakis (*1938):            Quintett

Antonín Dvorák (1841-1904):      Bagatellen op. 47
Bearb. Forseti Quartett

Lucie Robert-Diessel (*1936):      Issôs?

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Antonio Vivaldi (1678-1741):      Concerto in g-Moll, F.XI Nr. 21
Bearb. Forseti Quartett

Gabriel Fauré (1845-1924):        Klavierquintett Nr. 2 in c-Moll, op. 115
Bearb. Forseti Quartett

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